ITARI

 

Integrated Tyre And Road Interaction

Es werden Modelle benötigt, die den Entwurf von Straßenoberflächen zur Vorhersage ihrer Griffigkeit, ihrer Lärmeigenschaften und ihrer Rollwiderstände erlauben. Das europäische Forschungsprojekt ITARI hatte zum Ziel, diese Modelle zu entwickeln und im Labormaßstab zu testen. Im Mittelpunkt des Interesses stand die Kontaktfläche zwischen Reifen und Fahrbahn mit ihren Auswirkungen auf

  • Rollwiderstand und Kraftstoffverbrauch,
  • Lärmerzeugung,
  • Sicherheit,
  • Herstellungsverfahren optimierter Straßenoberflächen.

Die Hauptziele in wissenschaftlicher und technologischer Hinsicht bestanden in 3 Kategorien: Schaffung von Oberflächen-Entwurfsinstrumenten, Entwicklung von Messmethoden zur Überprüfung der erzielbaren Oberflächenoptimierungen und Demonstration der Ergebnisse an einer speziell „designten“ und hergestellten Straßenoberfläche. Damit sollte nachgewiesen werden, dass Eigenschaften von Straßenoberflächen vor ihrem Bau mittels geeigneter Software rechnerisch vorherbestimmt und optimiert werden können. Dazu wurden folgende 3 Forschungsschwerpunkte bearbeitet:

  • Neue und innovative Straßenoberflächen zur Minimierung des Reifen-Fahrbahn-Geräusches,
  • Straßen mit niedrigem Rollwiderstand,
  • Straßenoberflächen für sicheren Nassgriff.

Auftraggeber:

Europäische Union

Kooperation:

Chalmers,
KTH,
ISVR,
CSTB,
Bundesanstalt für Straßenwesen
Müller BBM GmbH

Jahr der Fertigstellung:

2007

Bearbeiter:

Dipl.-Ing. Christian Schulze, Dipl.-Ing. André Meyer, Dr.-Ing. Andreas Ueckermann