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Hochautomatisierte Tunnelüberwachung für Katastrophenmanagement und Regelbetrieb

Straßentunnel stellen wie Flugzeuge oder U-Bahnen besonders kritische Bereiche der Mobilität dar, da schon kleinere Ursachen große Auswirkungen bis hin zu verheerenden Katastrophen mit vielen Todesopfern nach sich ziehen können. Ein entscheidender Ansatzpunkt zur Erhöhung der Sicherheit in Straßentunneln ist die qualitativ hochwertige Erfassung der momentanen Gefährdungssituation im Tunnel.

Die Erkennung der in der Regel sporadisch auftretenden Gefahrensituationen ist eine überaus anspruchsvolle Aufgabe. Die traditionellen Monitoringkonzepte benötigen die gleichzeitige und kontinuierliche Beobachtung einer großen Anzahl von Überwachungsmonitoren. Bei komplexen Schadensereignissen, die beispielsweise durch mehrfach im Tunnel verteilte Anschläge oder einen Großbrand ausgelöst werden, ist es für die Operatoren aber unmöglich, einen Überblick über die Situation im Tunnel zu behalten.

In Kooperation mit der Firma HFC aus Berlin und SPI aus Dresden soll eine neuartige Mensch-Maschine-Schnittstelle für die Tunneloperatoren zum Katastrophenmanagement und Regelbetrieb entwickelt werden. Das Ziel des ISAC ist hierbei die Entwicklung einer automatisierten videobasierten Verkehrsanalysesoftware und die Anpassung an die echtzeitfähige virtuelle Darstellung der Verkehrssituation im Tunnel. Hierbei spielt die digitale Abbildung der Fahrzeuge, deren Merkmale und Bewegungstrajektorien eine herausragende Rolle. Um dieses Ziel zu erreichen werden Merkmale der Fahrzeuge, die im Portalbereich des Tunnels mittels komplementärer Sensortechniken (Laserscanner, Wärmebildkameras) vom Projektpartner SPI gemessen werden, entgegengenommen und die Einzelfahrzeuge kameraübergreifend mittels Bildverarbeitungsmethoden durch den Tunnel verfolgt. Anhand dieser digitalen Datengrundlage können sowohl Verkehrsparameter abgeleitet, als auch verkehrsbedingte Gefahrenpotentiale detektiert werden. Anschließend werden die hier ermittelten Daten über eine Kommunikationsschnittstelle an die von dem Projektpartner HFC entwickelte Mensch-Maschinen-Schnittstelle übermittelt.

Durch die Erforschung neuer Ereignisdetektionsalgorithmen und die Einbettung neuer Sensordaten im Tunnelportalbereich wird ein sehr weites Spektrum an Sicherheitsszenarien betrachtet, sodass das Projekt AUTUKAR einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung des Sicherheitsniveaus kritischer Infrastrukturen leistet.

Kooperation:

Firma HFC, Berlin und SPI, Dresden

Jahr der Fertigstellung:

in Bearbeitung

Bearbeiter:

Dipl.-Ing. Adrian Fazekas

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